Lilienblume

Zeugnisse des Glaubens.

Wiedergeborene Glaubensgeschwister haben oft einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich und eine interessante Geschichte zu erzählen. Diese Erfahrungsberichte können anderen Menschen helfen, die vor ähnlichen Wegzweigungen des Lebens stehen. Deshalb finden sich hier einige interessante und sehr persönliche Zeugnisse von einfachen Christen, die mit dem Glauben ernstgemacht haben, statt nur „Religion“ zu spielen. Man sieht, daß echte Kinder Gottes oft außergewöhnliche Charaktére sind. — Leider sind alle Filme aus dem englischsprachigen Raum, deshalb nicht auf Deutsch verfügbar.


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Naftali Ben-Avraham, der orthodoxe Jude.

Naftali Ben-Avraham wuchs in einer Familie der orthodoxen Chabad-Bewegung in Haifa, damals Britisch-Palästina, auf. Er war ein religiöser Mann, der oft seinen Rabbiner fragte: „Wie kann ich wissen, daß der Allmächtige mich akzeptieren wird, wenn ich vor ihm stehe?“ Der Rabbi hatte keine befriedigende Antwort, aber als er 1967 im Sechs-Tage-Krieg Soldat war, sprach Gott zu ihm und Naftali erkannte, daß all sein religiöses Handeln nicht genug war. Indem er das Wort Gottes im Alten und Neuen Testament studierte, entdeckt er schließlich, daß Gott treu ist und uns all unsere Sünde vergibt, wenn wir unsere Sünde bekennen. (Film auf ENGLISCH.)

Jacquelyn Johnson, die fromme Katholikin.

Jacquelyn Johnson wuchs in San Antonio (Texas, USA) als gläubige Katholikin auf. Bevor sie sich schlafen legte, sagte sie jedesmal zehn Vaterunser auf, denn „man kann ja nie wissen“, ob man im Beichtstuhl nicht eine Sünde vergessen habe, dem Priester zu beichten. In einer baptistischen Kirche hörte sie das erste Mal von Wiedergeburt und dachte, der Pastor erfindet das alles nur. In ihrer katholischen Tradition hat das nie auch nur einmal jemand erwähnt. Im späteren Leben ging bei ihr alles begab, sie stand mehrfach kurz vor dem Selbstmord. In einer christlichen Rundfunksendung lernte sie, daß keiner gut ist, auch nicht einer. Sie las ihre Bibel und wurde in Epheser schließlich bekehrt und neu geboren. (Film auf ENGLISCH.)

Wendi McCoy, die gerettete Mormonin.

Wendi McCoy wuchs bei den Mormonen auf und wurde bei ihnen gelehrt, daß Jesus der Bruder von Luzifer sei. Es gab dort auch keine Garantie, daß „man genug gute Werke tat“, um in den Himmel zu kommen. Sie ging zur Mormonen-Kirche, und danach ging sie sündigen, und ihre Sünden waren ihr egal. In ihrer Jugend mischte sie Religion mit Okkultismus, sie sah fern und schaute Kinofilme, glaubte an Außerirdische, beschäftigte sich mit Mystik. Heute weiß sie, daß das alles dämonische Dinge sind, seit Gott sie aus dieser Welt gerissen hat und sie eine gläubige und wiedergeborene Christin wurde. Bekehrt wurde sie durch Traktate, die sie in ihrem Briefkasten fand. Niemand unterschätze deshalb diese Evangelisationsarbeit, die jeder tun kann. (Film auf ENGLISCH.)

Sally Jane, die geheilte Lesbierin.

Sally Jane aus Perth in West-Australien verließ 2006 ihren Ehemann, um fortan als Lesbe mit ständig wechselnden Partnerinnen den ganzen todbringenden Homo-Lebensstil in der dortigen LGBT-Szene in vollen Zügen auszuleben. Im Jahr 2015 bekehrte Gott sie radikal zu einem biblisch fundierten Glauben, und seitdem ist Sally von ihrem alten Homo-Leben restlos geheilt. Sie sagt, daß sie das beste Beispiel sei, daß Jesus Christus Homosexuelle retten kann und daß Christen deshalb mit Liebe und dem Evangelium auf Homosexuelle zugehen sollten. Wenn manche christlichen Gruppen die Todesstrafe für Homos forderten oder auf Homo-Paraden „Gott haßt Schwuchteln!“ riefen, sei das kontraproduktiv und stöße die Homos eher noch mehr vom Glauben an den Erlöser ab. (Film auf ENGLISCH.)

Phil Robertson, der Pfeifenschnitzer.

Phil Robertson schnitzt Lockpfeifen aus Holz für Entenjäger. Durch seine Fernsehserie „Duck Dynasty“ ist er in Amerika weithin bekannt. Weniger bekannt ist er für sein radikales Christsein. In dieser Predigt berichtet er, wie er einmal eine Bestellung nicht annahm, weil ein Kunde Gottes Namen fluchte. Eine Woche später stand dieser Kunde vor der Tür, und Phil Robertson erklärte ihm bis spät in die Nacht das Evangelium. Der Kunde bekehrte sich und sie fuhren noch in derselben Nacht zu einem See, wo Phil den Mann taufte. Und der setzte sich naß und glücklich in seinen Wagen und fuhr zur selben Stunde in seinen Bundesstaat zurück. 17 Jahre später wird Phil eingeladen, in einer Kirche zu predigen. Und wer ist dort ein leitender Pastor? Sein Kunde von damals. (Drei Filme auf ENGLISCH.)




„Stirring the deep“ verließ die Kirche.

Die Schwester mit dem Pseudonym „Stirring the deep“ („Die Tiefe aufwühlen“) berichtet hier, warum sie das „institutionalisierte Kirchensystem“ für die „wahre Kirche der Bibelgläubigen“ verlassen hat. Sie und ihr Ehemann waren in all den sozialen Aktivitäten ihrer Gemeinde stark eingebunden und genossen die Wärme und das Zusammensein. Gleichzeitig suchten sie eine persönlichere Beziehung zum wahren Gott. Das kollidierte miteinander. In dieser Kirche gab es viele Zusammenkünfte, Bibelstunden, Hauskreise – aber ohne den echten Geist Gottes. Wohlfühlen und Gemeinschaft sind aber wertlos, wenn Gott vor der Kirchentür bleibt. Dann ist es nichts anderes als jeder beliebige Traditionsverein. Was also tun? (Film auf ENGLISCH.)



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