Bücherglobus (3 kB)

Sukkulenten-Bücherschrank (4 kB)


Kakteen in Hydrokultur
Lithops - Lebende Steine
Kakteen kommen nur in staubtrockenen und sonnendurchglühten Wüsten vor – ein Trugschluß. Auch diese Pflanzen können einfach und sauber ohne Substrat in einer schwachen Nährlösung gehalten und zum Blühen gebracht werden. Das beweisen die Erfahrungen von Renate Fischer in ihrem Buch »Kakteen in Hydrokultur« (Neumann-Verlag, Leipzig-Radebeul 1984). Ausführlich erläutert sie die Physiologie der Kakteen, den Übergang von der Erd- zur Hydrokultur und die Haltung von gepfropften Pflanzen auf Hydro. Im hinteren Teil werden dann spezielle Arten für die Wasserkultur empfohlen. Farbfotos derartig gepflegter Pflanzen mit Blüten und dicht bewurzelten Hydrotöpfen beenden das Buch. Jeder kennt die Lebenden Steine aus Südafrika, meist nur daumenbreite sukkulente Pflänzchen, die an kleine Kiesel erinnern. Ein wichtiges Fachbuch zur Gattung Lithops ist das von Rudolf Heine verfaßte »Lithops – Lebende Steine« (Neumann-Verlag, Radebeul 1990). Ausführlich und in allen Details werden die Herkunft, Kultur und Vermehrung der Gattung erläutert. Ein Bestimmungsschlüssel hilft beim Zuordnen der zahlreichen Lithops-Arten, die im Buch detailliert und auf dem Stand von 1990 beschrieben sind. Wirklich außergewöhnlich ist ein großer Farbfoto-Teil mit dutzenden brillanten Aufnahmen von Lithops in Kultur. Botanische Zeichnungen erläutern tiefgehend die Biologie der Lithops.
Hans-Friedrich Haage - Kakteen
Kakteen und andere schöne Sukkulenten
Hans-Friedrich Haage ist der Sohn von Walther Haage. Sein wertvoller Ratgeber »Kakteen« (Neumann-Verlag, Radebeul 1993) ist ein hervorragender Leitfaden für den Anfänger. Auch Fortgeschrittene finden in diesem Buch noch allerhand Neues. Mit 245 Zeichnungen und informativen Texten werden die Grundlagen der Kakteenkunde erläutert. Jeder Kaktophile sollte sich das preiswerte Buch anschaffen, denn es ist schön und eignet sich gut als Geschenk für einen Fensterbrettpfleger oder Anfänger. (Obiges Buch wurde 2002 mit »Ulmer«-Buchdeckeln sehr günstig verkauft.) Nicht nur auf Kakteen spezialisiert sich das Buch »Kakteen und andere schöne Sukkulenten« (Landwirtschaftsverlag, Berlin 1979) von Christian Grunert, Georg Viedt und Hans-Günther Kaufmann. Mit hervorragenden Zeichnungen, Karten und Texten profiliert sich dieses Werk als herausragend, sowohl für den Kaktus- wie auch für den Sukkulentenfreund gleichermaßen. Besonders schön sind hier die Fotos vieler frisch importierter und noch provisorisch benannter damaliger Neuheiten. Ausführlich werden die Sukkulenten vorgestellt und ihre Vermehrung betrachtet.
Handbuch der sukkulenten Pflanzen
The New Cactus Lexicon
Sehr begehrt und antiquarisch überaus selten angeboten wird das dreibändige Hauptwerk des Kieler Sukkulentenexperten Hermann Jacobsen, das »Handbuch der sukkulenten Pflanzen – Beschreibung und Kultur der Sukkulenten« (Gustav-Fischer-Verlag, Jena 1954-1955). Auf 1716 Seiten findet man auch heute noch einen unerschöpflichen botanischen Reichtum. Band 1: Abromeitiella bis Euphorbia – Band 2: Fockea bis Zygophyllum – Band 3: Mesembryanthemaceae. Mitte 2004 wird The New Cactus Lexicon von David Hunt (International Cactaceae Systematics Group) erscheinen, das der Nachfolger für Curt Backebergs »Das Kakteen-Lexikon« (Gustav-Fischer-Verlag, Jena 1966) werden soll. Geplant sind zwei Bände. Den ersten Teil füllen die Pflanzenbeschreibungen und im zweiten Band (dem Atlas) wird es mehr als 2000 Fotos aller Arten geben. »Das Neue Kakteen-Lexikon« soll ungefähr 120,— Euro kosten (Subskription billiger).
Cerutti - Kakteen
Christmas Cacti
1998 erschien im Benedikt-Taschen-Verlag zu Köln die deutsche Ausgabe des französischen Werks »Kakteen« mit seitengroßen Makroaufnahmen von Blüten, Trieben und Dornen. Der Fotograf Paul Starosta und der Textautor Vincent Cerutti haben hier ein liebevoll ausgestattetes Bilderbuch entworfen. Die abgebildeten Pflanzen sind meist seltene, die Beschreibungen sind informativ und treffsicher. Dieser hübsche, großformatige Band ist kein Muß, allerdings rundet er die botanische Literatur sehr elegant ab und bringt in der trüben Jahreszeit viel Freude bei der Betrachtung der hochklassigen Fotografien. Während die Weihnachtskakteen in den Geschäften und Gärtnereien heute fast immer Kreuzungen sind, kann man die sechs reinen Arten der Gattung Schlumbergera nur noch in Botanischen Gärten finden. In »Christmas Cacti – The genus Schlumbergera and its hybrids« (Royal Botanic Gardens Kew, 1995) beschreiben A.J.S. McMillan & J.F. Horobin in höchst ausführlicher Weise die gesamte Gattung mit wundervollen Fotos und Kunstdrucken, Expeditionsberichten und Standortbildern. Lange Listen und Beschreibungen von Sorten und Züchtern ergänzen den schönen Band.


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[ www.sabon.org - 28. dezember 2003 - rotis ]

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